Frieden durch Recht? : der Aufstieg des modernen Völkerrechts und der Friedensschluss nach dem Ersten Weltkrieg

„Versailles" und die Verrechtlichung der internationalen Politik. Bei keinem anderen Frieden der neuzeitlichen Geschichte spielte die Berufung auf Recht und Gerechtigkeit eine so prominente Rolle wie nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Im Gegensatz zu bisherigen Darstellungen, die sich vornehm...

Ausführliche Beschreibung

Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Payk, Marcus M. (VerfasserIn)
Weitere Verfasser: Humboldt-Universität zu Berlin, De Gruyter Oldenbourg
Format: Buch
Sprache:German
Veröffentlicht: Berlin Boston : De Gruyter Oldenbourg, [2018]
Mit dem übergeordneten Werk verknüpfte Titel:Studien zur internationalen Geschichte Band 42
Zugriff auf das übergeordnete Werk:Studien zur internationalen Geschichte
Schlagworte:World War, 1914-1918 International law Weltordnung Internationales Recht Friedenskonferenz Erster Weltkrieg Völkerrecht Verrechtlichung Rechtsordnung Friedensverhandlung mehr... Friedensvertrag Internationale Politik Inkrafttreten von Rechtsnormen Coming into force of laws/legal regulations Pariser Friedenskonferenz Pariser Vorortverträge Geschichte Geschichte 1899-1920
Umfang:VIII, 739 Seiten
Beschreibung
Zusammenfassung:„Versailles" und die Verrechtlichung der internationalen Politik. Bei keinem anderen Frieden der neuzeitlichen Geschichte spielte die Berufung auf Recht und Gerechtigkeit eine so prominente Rolle wie nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Im Gegensatz zu bisherigen Darstellungen, die sich vornehmlich auf eine Demütigung Deutschlands durch das „Versailler Diktat" konzentrieren, bietet diese breit angelegte Neuinterpretation der gesamten Pariser Friedenskonferenz von 1919/20 ein differenziertes Bild. Marcus Payk kann anhand zahlreicher Beispiele nachweisen, welche politische Kraft, aber auch welche unkontrollierbare Eigenlogik völkerrechtlichen Argumenten und Akteuren während der Friedensverhandlungen zukam. Erst durch die Berücksichtigung der normativen Erwartungen der Vorkriegs- und Kriegszeit werden die Friedensabkommen mit Deutschland, Österreich, Ungarn, Bulgarien und dem Osmanischen Reich verständlich. Die Untersuchung ordnet den Friedensschluss damit in längerfristige Tendenzen einer Verrechtlichung der internationalen Politik ein und fordert zugleich dazu auf, über die Möglichkeiten und Grenzen des Völkerrechts nachzudenken.
Beschreibung:Quellen- und Literaturverzeichnis: Seite 671-723
Hier auch später erschienene, unveränderte Nachdrucke
Beschreibung:VIII, 739 Seiten Illustrationen 24 cm x 16 cm
ISBN:311057845X
9783110578454
9783110581485
3110581485
9783110579161
3110579162