Wie eine Flaschenpost : Alexander Mitscherlichs Dokumentation des Nürnberger Ärzteprozesses

Das Taschenbuch „Medizin ohne Menschlichkeit“ wurde ein Best- und Longseller. Binnen sechs Wochen nach Erscheinen, im Frühjahr 1960, konnte der Fischer-Verlag bereits 29.000 Exemplare absetzen. 2004 erreichte der Band die 16. Auflage. Ein erstaunlicher Erfolg für die Neuausgabe eines Buches von 1949...

Ausführliche Beschreibung

Bibliographische Detailangaben
Veröffentlicht in:Zeithistorische Forschungen. - Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, 2004. - 7(2010), 1, Seite 145-151
1. Verfasser: Freimüller, Tobias 1973- (VerfasserIn)
Weitere Verfasser: Mitscherlich, Alexander 1908-1982
Format: Aufsatz
Sprache:German
Veröffentlicht: 2010
Zugriff auf das übergeordnete Werk:Zeithistorische Forschungen
Schlagworte:Ärzteprozess
Beschreibung
Zusammenfassung:Das Taschenbuch „Medizin ohne Menschlichkeit“ wurde ein Best- und Longseller. Binnen sechs Wochen nach Erscheinen, im Frühjahr 1960, konnte der Fischer-Verlag bereits 29.000 Exemplare absetzen. 2004 erreichte der Band die 16. Auflage. Ein erstaunlicher Erfolg für die Neuausgabe eines Buches von 1949; eines Buches zudem, das, wie der Untertitel anzeigte, „Dokumente des Nürnberger Ärzteprozesses von 1946/47“ präsentierte. Seither waren immerhin 13 Jahre vergangen. Auch die Herausgeber waren einem breiten Publikum unbekannt: Der Psychoanalytiker und Heidelberger Extraordinarius Alexander Mitscherlich war eben erst dabei, in Frankfurt das spätere Sigmund-Freud-Institut zu begründen. Fred Mielke, in den ersten Nachkriegsjahren Medizinstudent bei Mitscherlich, war bereits im Frühjahr 1959 an Leukämie verstorben.
Beschreibung:Literaturangaben
Beschreibung:1 Illustration
ISSN:1612-6033