Die Erfindung des Hungerstreiks : eine transnationale Geschichte, 1880-1950
Hungerstreiks gehören zu den bedeutendsten Protestformen der Gegenwart. Das Buch untersucht ihre »Erfindung« und Etablierung in den USA in transnationaler Perspektive. Eng an den Akteur:innen und ihren Lebenswelten orientiert, rekonstruiert es die verschlungenen und konflikthaften Aneignungsprozesse...
| 1. Verfasser: | |
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| Format: | E-Book |
| Sprache: | German |
| Veröffentlicht: |
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht,
[2023]
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| Mit dem übergeordneten Werk verknüpfte Titel: | Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft.
Band 247 |
| Zugriff auf das übergeordnete Werk: | Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft |
| Schlagworte: | Hunger strikes Geschichte der USA Zwangsernährung Pazifismus Gouvernementalität Rassismus Transnationale Geschichte Sklaverei Feminismus Anarchismus mehr... |
| Umfang: | 1 Online-Ressource (378 Seiten) |
| Zusammenfassung: | Hungerstreiks gehören zu den bedeutendsten Protestformen der Gegenwart. Das Buch untersucht ihre »Erfindung« und Etablierung in den USA in transnationaler Perspektive. Eng an den Akteur:innen und ihren Lebenswelten orientiert, rekonstruiert es die verschlungenen und konflikthaften Aneignungsprozesse und Debatten über Hungerstreiks als soziale Praxis von ihrer Erfindung im späten 19. Jahrhundert bis zur Rezeption Gandhis im Kampf gegen die rassistische Segregation. Maximilian Buschmann zeigt auf, dass es in Hungerstreiks sowohl um eine Politik des Körpers und der Anerkennung als auch um die Verteidigung eines durch Straf- und Wissensregime herausgeforderten rebellischen Selbst ging. Angaben zur beteiligten Person Buschmann: Dr. Maximilian Buschmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Technischen Universität München. "Hungerstreiks gehören zu den bedeutendsten Protestformen der Gegenwart. Maximilian Buschmann untersucht ihre "Erfindung" und Etablierung in den USA in transnationaler Perspektive. Er rekonstruiert die verschlungenen und konflikthaften Aneignungsprozesse und Debatten über Hungerstreiks als soziale Praxis von ihrer Erfindung im späten 19. Jahrhundert bis zur Rezeption Ghandis im Kampf gegen die rassistische Segregation. Basierend auf umfangreichen Archivrecherchen verknüpft die Studie die Geschichte der feministischen Bewegung, des Anarchismus, des Pazifismus, der Sklaverei und des Schwarzen und antirassistischen Widerstands mit der Geschichte des Körpers, der Psychiatrie und der Gefängnisse. Sie zeigt, dass es in Hungerstreiks sowohl um eine Politik des Körpers und der Anerkennung als auch die Verteidigung eines durch Straf- und Wissensregime herausgeforderten rebellischen Selbst ging." -- Back cover |
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| Beschreibung: | 1 Online-Ressource (378 Seiten) |
| ISBN: | 9783666371059 3666371051 9783525371053 3525371055 |
| DOI: | 10.13109/9783666371059 |