Geschichtspolitik als Unternehmenskommunikation : Krupp im 20. Jahrhundert

Der landläufigen Vorstellung nach sind Unternehmen in ihrem Verhalten vor allem eines: zukunftsorientiert. Konfrontiert mit der immerwährenden riskanten Gegenwart und permanent auf der Suche nach Marktchancen blickten Unternehmenseigner und -manager in die Zukunft. Tatsächlich, dem geht Eva-Maria Ro...

Ausführliche Beschreibung

Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Roelevink, Eva-Maria 1984- (VerfasserIn)
Format: E-Book
Sprache:German
Veröffentlicht: Berlin : De Gruyter Oldenbourg, [2023]
Schlagworte:Weapons industry Steel industry and trade Business communication Armes - Industrie - Allemagne - Histoire - 20e siècle Communication dans l'entreprise - Allemagne - Histoire - 20e siècle Unternehmensgeschichte Unternehmenskommunikation Nationalsozialismus BUSINESS & ECONOMICS / Economic History Öffentlichkeitsarbeit mehr... HISTORY / Social History HISTORY / Europe / Germany Fried. Krupp (Firma) Friedrich Krupp (company) corporate history corporate communication National Socialism public relations Fried. Krupp AG Geschichtspolitik Unternehmen Kommunikation Geschichte 1874-1976
Umfang:1 Online-Ressource (VIII, 378 Seiten)
Beschreibung
Zusammenfassung:Der landläufigen Vorstellung nach sind Unternehmen in ihrem Verhalten vor allem eines: zukunftsorientiert. Konfrontiert mit der immerwährenden riskanten Gegenwart und permanent auf der Suche nach Marktchancen blickten Unternehmenseigner und -manager in die Zukunft. Tatsächlich, dem geht Eva-Maria Roelevink am Beispiel der Geschichtspolitik der Friedrich Krupp AG im 20. Jahrhundert nach, ist diese Vorstellung unterkomplex. Nicht nur, dass sich Unternehmensentscheidungen ohne den Einbezug der Vergangenheit nicht erklären lassen. Auch die Vorstellung einer nach außen gerichteten Gegenwarts- und Zukunftsorientierung greift zu kurz. In der Studie wird die Arbeit an der eigenen Geschichte des Unternehmens Krupp in seiner Außenkommunikation ebenso wie in seiner Innenwirkung untersucht und mit der öffentlichen Aushandlung über Krupp in einen Zusammenhang gebracht. Dabei zeigt sich nicht nur ein Wandel der über Geschichte vermittelten Botschaften an die Öffentlichkeit, sondern ein stark vernachlässigter Umstand: Unternehmen brauchen ihre Geschichte. Sie können nicht auf sie verzichten.
According to popular belief, companies are one thing above all else: future-oriented in their behavior. Confronted with the ever-risky present and constantly on the lookout for market opportunities, company owners and managers look to the future. In fact, as Eva-Maria Roelevink examines using the example of Friedrich Krupp AG's history policy in the 20th century, this notion is simplistic. Not only can corporate decisions be explained without considering the past, but the idea of ​​an outward-looking orientation towards the present and future is also too simplistic. The study examines the work of the Krupp company on its own history, both in its external communication and its internal impact, and links it to the public negotiation about Krupp. This reveals not only a change in the messages conveyed to the public through history, but also a greatly neglected fact: companies need their history. They cannot do without it. [Mit KI übersetzt]
Beschreibung:Quellen- und Literaturverzeichnis: Seite 343-371
Enthält ein Personenregister und ein Sachregister
Beschreibung:1 Online-Ressource (VIII, 378 Seiten)
ISBN:9783111207193
3111207196
9783111207735
3111207730
9783111205588
3111205584
DOI:10.1515/9783111207193
Zugangseinschränkungen:Open Access