Von "jüdischem Optimismus" und "unausbleiblicher Enttäuschung" : Erwartungsmanagement deutsch-jüdischer Vereine und gesellschaftlicher Antisemitismus 1914-1938

Anhand der internen und öffentlichen Kommunikation deutsch-jüdischer Vereine untersucht Anna Ullrich, wie gesellschaftlicher Antisemitismus in diesen Organisationen wahrgenommen, bewertet und bewältigt wurde. Erstmals werden dabei die Verhaltens- und Gefühlsempfehlungen, welche die Vereine ihren Mit...

Ausführliche Beschreibung

Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Ullrich, Anna 1988- (VerfasserIn)
Format: E-Book
Sprache:German
Veröffentlicht: Berlin Boston : De Gruyter Oldenbourg, [2019]
Mit dem übergeordneten Werk verknüpfte Titel:Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte Band 120
Zugriff auf das übergeordnete Werk:Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte
Schlagworte:Jews Antisemitism Deutsch-jüdische Geschichte. Emotionsgeschichte. Nationalsozialismus. Weimarer Republik. German-Jewish history. history of emotions. National Socialism. Weimar Republic. mehr... HISTORY / Europe / Germany Deutschland Antisemitismus Rezeption Zentral-Verein Deutscher Staatsbürger Jüdischen Glaubens Geschichte 1914-1938 Schriftverkehr Protokoll
Umfang:1 Online-Ressource (XII, 350 Seiten)
Beschreibung
Zusammenfassung:Anhand der internen und öffentlichen Kommunikation deutsch-jüdischer Vereine untersucht Anna Ullrich, wie gesellschaftlicher Antisemitismus in diesen Organisationen wahrgenommen, bewertet und bewältigt wurde. Erstmals werden dabei die Verhaltens- und Gefühlsempfehlungen, welche die Vereine ihren Mitgliedern anboten, systematisch herausgearbeitet und deren langfristige Entwicklung zwischen Erstem Weltkrieg und den ersten Jahren des Nationalsozialismus in die Analyse miteinbezogen. Aus der Vielzahl an Ratschlägen, Hinweisen, Warnungen, Empfehlungen und Aufforderungen werden die vielfältigen Diskussionen rekonstruiert, die immer wieder um die Frage nach einem adäquaten Umgang mit antisemitischen Erfahrungen in Deutschland kreisten. So ermöglicht die Studie eine differenzierte Betrachtung der vereinsinternen Aushandlungsprozesse und gibt neue Einblicke in das Verhältnis von jüdischen und nichtjüdischen Deutschen im Untersuchungszeitraum.
Anhand der internen und öffentlichen Kommunikation deutsch-jüdischer Vereine untersucht Anna Ullrich, wie gesellschaftlicher Antisemitismus in diesen Organisationen wahrgenommen, bewertet und bewältigt wurde. Erstmals werden dabei die Verhaltens- und Gefühlsempfehlungen, welche die Vereine ihren Mitgliedern anboten, systematisch herausgearbeitet und deren langfristige Entwicklung zwischen Erstem Weltkrieg und den ersten Jahren des Nationalsozialismus in die Analyse miteinbezogen. Aus der Vielzahl an Ratschlägen, Hinweisen, Warnungen, Empfehlungen und Aufforderungen werden die vielfältigen Diskussionen rekonstruiert, die immer wieder um die Frage nach einem adäquaten Umgang mit antisemitischen Erfahrungen in Deutschland kreisten. So ermöglicht die Studie eine differenzierte Betrachtung der vereinsinternen Aushandlungsprozesse und gibt neue Einblicke in das Verhältnis von jüdischen und nichtjüdischen Deutschen im Untersuchungszeitraum
Beschreibung:Quellen und Literatur: Seite 323-343
Beschreibung:1 Online-Ressource (XII, 350 Seiten)
ISBN:9783110531602
3110531607
9783110529234
3110529238
9783110529135
3110529130
DOI:10.1515/9783110531602
Zugangseinschränkungen:Open Access