Nicht nur Raubkunst! : sensible Dinge in Museen und universitären Sammlungen : mit 46 Abbildungen

Angaben zur beteiligten Person Brandstetter: Dr. Anna-Maria Brandstetter ist Ethnologin und Kuratorin der Ethnografischen Studiensammlung am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Bibliographische Detailangaben
Körperschaft: Nicht nur Raubkunst! Sensible Dinge in Museen und wissenschaftlichen Sammlungen Mainz (VerfasserIn)
Weitere Verfasser: Nicht nur Raubkunst! Sensible Dinge in Museen und wissenschaftlichen Sammlungen (HerausgeberIn), Brandstetter, Anna-Maria 1957- (HerausgeberIn), Hierholzer, Vera 1977-, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, V & R unipress GmbH, Tagung Nicht nur Raubkunst
Format: E-Book
Sprache:German
English
Veröffentlicht: Göttingen : V&R unipress, Mainz University Press, [2018]
[Mainz] : Mainz University Press, [2018]
Mit dem übergeordneten Werk verknüpfte Titel:V&R Academic
Schlagworte:Kolonialismus Restitution Artenschutz Raubkunst Universität Human Remains Sammlungsgeschichte Provenienzforschung Kulturgut Museum mehr... Museumsgeschichte Raubgut Sammlung Kunstraub Exponat
Umfang:1 Online-Ressource (327 Seiten)
Beschreibung
Zusammenfassung:Angaben zur beteiligten Person Brandstetter: Dr. Anna-Maria Brandstetter ist Ethnologin und Kuratorin der Ethnografischen Studiensammlung am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Angaben zur beteiligten Person Hierholzer: Dr. Vera Hierholzer ist Historikerin und Leiterin der Sammlungskoordination der Universität Mainz.
Angaben zur beteiligten Person Heimann-Jelinek: Dr. Felicitas Heimann-Jelinek ist freischaffende Kuratorin, Forscherin und Consultant für Museen sowie als Universitätslektorin mit den Schwerpunkten Jüdische Kunst und Museologie tätig.
Öffentliche Sammlungen bewahren vielfach Dinge, die heute aus ethischen Gründen als sensibel eingestuft werden. Im Fokus stehen seit einigen Jahren die NS-Raubkunst und zunehmend auch Kulturgüter, die im Rahmen der Kolonialisierung nach Europa verbracht wurden. Doch gibt es noch viele weitere Arten sensibler Dinge wie sterbliche Überreste, religiöse Artefakte, illegal gehandelte Antiken oder unter den Artenschutz fallende Naturalia. Der Band wählt eine dezidiert vergleichende Perspektive und geht der Frage nach einem angemessenen Umgang mit diesen Objekten disziplinen- und institutionenübergreifend nach. Durch den Erfahrungsaustausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Museen und Universitäten nimmt er das Thema erstmals auch systematisch für universitäre Sammlungen in den Blick, die aufgrund ihrer Heterogenität ein besonders breites Spektrum potentiell sensibler Objekte abdecken. Public collections often preserve things that are nowadays considered ‘sensitive’ for ethical reasons. For some years, the focus has been on Nazi looted art and is now increasingly being directed at cultural assets brought to Europe as part of colonisation. There are, however, many other types of sensitive things, such as mortal remains, religious artefacts, illegally traded antiques and wildlife products that fall under the protection of endangered species. This volume chooses to take on a decidedly comparative perspective in investigating how to appropriately deal with these objects across disciplines and institutions. For the first time, through the exchange of experience between scientists from museums and universities, it also systematically examines the topic for university collections, which, due to their heterogeneity, cover a particularly wide range of potentially sensitive objects.
Beschreibung:Literaturangaben
"... die diese Publikation und die zugrundeliegende Tagung „Nicht nur Raubkunst! Sensible Dinge in Museen und wissenschaftlichen Sammlungen“ am 21. und 22. Januar 2016 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ..." (Vorwort Seite 9)
Beschreibung:1 Online-Ressource (327 Seiten) 46 Illustrationen (teilweise farbig)
ISBN:9783737008082
3737008086
9783847108085
3847108085
DOI:10.14220/9783737008082